Stand März 2026
Vogelarten die bei uns in der Voliere leben
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Braunohrsittich
(Pyrrhura frontalis)
Südamerika
Der Braunohrsittich ist in drei Unterarten in Brasilien, Uruguay und Paraguay verbreitet und bewohnt Wälder entlang grosser Flüsse.
In Schwärmen hält er sich bevorzugt in den Kronen von Araukarien auf. Er ernährt sich von Beeren, Früchten, Blüten, Palmnüssen und Sämereien, gelegentlich auch von Insekten, und kann im Kulturland beträchtlichen Schaden anrichten. Sein Gelege von drei bis fünf Eiern brütet er in Baumhöhlen aus.
Bourke-Sittich
(Neopsephotus bourkii)
Australien
Der Bourke-Sittich bewohnt die trockenen und halb-trockenen Dornakazien-Gebiete im Innern Austra-liens. Frühmorgens und am späten Nachmittag geht er auf Nahrungssuche und ernährt sich von Gras-knospen sowie Samen verschiedener Kräuter, Bäume und Sträucher. Sein Nest legt er nur wenige Meter über dem Boden in einem Astloch an, wo das Weibchen vier bis fünf Eier ausbrütet. Während dieser Zeit bleibt das Männchen stets in der Nähe und versorgt seine Partnerin mit Futter.
Goldfasan
(Chrysolophus pictus)
Südostasien
Das Verbreitungsgebiet des prächtigen Goldfasans liegt in Zentralchina und umfasst die Provinzen Kokonor und Gansu bis Hubei. Er bewohnt Dschungelwälder bis auf etwa 2200 Meter Höhe. Ausserhalb der Brutzeit lebt er als Einzelgänger, während der Balzzeit hält ein Hahn jedoch bis zu acht Hennen. Seine Nahrung besteht aus Insekten, Würmern, Beeren und Samen. Das Gelege von fünf bis zwölf Eiern wird in einer Erdmulde ausgebrütet.
Grünzügelpapagei
(Pionites melanocephalus)
Südamerika
Der Grünzügelpapagei ist in zwei Unterarten von Ostvenezuela und Guayana über Brasilien und Kolumbien bis nach Ostperu verbreitet. Er bewohnt feuchte Urwaldgebiete und Savannen-wälder, wo er meist paarweise oder in Familien-gruppen anzutreffen ist. Seine Nahrung besteht aus Früchten, Beeren, grünen Trieben, grossen Samen und dünnschaligen Nüssen, gelegentlich sucht er auch unreife Maisfelder auf. In einer Baumhöhle brütet er zwei bis drei Eier aus.
Halsbandsittich
(Psittacula krameri)
Afrika / Asien
Die ersten blauen Vögel des Halsbandsittichs oder Kleinen Alexandersittichs sind 1941 in den USA entstanden. Blau ist eine der schönsten Mutationen und durch die Kombination mit anderen Farben sind viele neue Farben entstanden. Der Wildvogel aus Afrika und Asien lebt in den hohen Bäumen der Savannenwälder an Flussufern. Er ernährt sich von Sämereien, Körnern, Früchten, Beeren und Insekten aller Art. Seine 3 -5 Eier brütet er in Baumhöhlen aus.
Mönchssittich grau
(Myiopsitta monachus)
Südamerika
Der Mönchssittich lebt gesellig in feuchten Gebieten Brasiliens, Boliviens, Paraguays, Argen-tiniens und Uruguays. Er nistet in grösseren Kolonien auf hohen Bäumen, wobei die Nest-mulde mit Reisig überbaut ist. Der Eingang befindet sich meist an der Unterseite des Nestes, sodass keine Raubtiere eindringen können. In den letzten Jahren sind zudem verschiedene Farb-mutationen entstanden, darunter gelb, gelb-gescheckt, falbweiss, grau und Albino. Seine Nah-rung besteht aus Sämereien, Früchten und jungen Trieben. Das Gelege umfasst drei bis fünf Eier.
Nymphensittich
(Nymphicus hollandicus)
Australien
Der Nymphensittich bewohnt die weiten Baum-steppen im Innern Australiens, bevorzugt die Nähe von Flüssen und Bächen und meidet geschlossene Wälder. Dürrezeiten zwingen ihn jedoch zu weiten Wanderungen, weshalb sich seine Brutzeit nach der jeweiligen Regenperiode richtet. Er ernährt sich von Blüten, Früchten und Samen. Sein Gelege von vier bis sieben Eiern brütet er in hohlen Ästen abgestor-bener Bäume aus.
Pflaumenkopfsittich
(Psittacula cyanocephala)
Indien
Der Pflaumenkopfsittich ist in Indien, Pakistan und Sri Lanka beheimatet und bewohnt Berg-wälder sowie Dschungeldickichte bis auf 1600 Meter Höhe. Ausserhalb der Brutzeit ist er in Familiengruppen oder grossen Schwärmen anzu-treffen. Seine Nahrung besteht aus Sämereien, Trieben, Feigen und anderen Früchten, wobei er in Getreidefeldern und Obstplantagen grosse Schäden anrichten kann. Sein Gelege von vier bis sechs Eiern brütet er in Baumhöhlen aus.
Rotrückenara
(Primolius maracana)
Südamerika
Der Rotrückenara, auch Maracana genannt, ist in Ostbrasilien von Pará bis Rio Grande do Sul sowie in Paraguay und Nordostargentinien verbreitet. Er lebt bevorzugt in grösseren Gruppen in Wäldern entlang von Flüssen, während er zur Brutzeit paarweise anzutreffen ist. Seine Nahrung besteht überwiegend aus Früchten aller Art, er kann aber auch in Maisfeldern beträchtlichen Schaden anrichten. Sein Gelege von zwei bis drei Eiern brütet er in einer Baumhöhle aus.
Sein Ruf ähnelt dem einer Krähe.
Singsittich
(Psephotus haematonotus)
Australien
Der Singsittich ist in Australien beheimatet und bewohnt dort offene, ebene Landschaften. Er meidet geschlossene Wälder sowie Bergland und bevorzugt die Nähe von Wasserstellen. Ausser halb der Brutzeit, die von August bis Dezember dauert, ist er oft in aufgelockerten Schwärmen anzutreffen. Seine Nahrung besteht aus Gras- und Kräutersamen aller Art. Sein Gelege von vier bis fünf Eiern brütet er in hohlen Ästen oder Baumstämmen aus.
Smaragdsittich
(Enicognathus ferrugineus)
Südamerika
Das nominotypische Taxon (namensgebende Unter-art) des Smaragdsittichs bewohnt die Osthänge Westargentiniens bis nach Feuerland und bevorzugt grosse Waldgebiete als Lebensraum. In grösseren Schwärmen fliegt er nur wenige Meter über dem Erdboden. Seine Nahrung besteht aus Samen, Getreidekörnern, Eicheln, Früchten, Beeren und Araukarien-zapfen. Sein Gelege von vier bis sieben Eiern brütet er in Höhlen abgestorbener Eichen aus, gelegentlich wird auch ein verlassenes Spechtnest genutzt.
Tarantapapagei
(Agapornis taranta)
Afrika
Der Tarantiner- oder Bergpapagei ist im Bergland Äthiopiens beheimatet und lebt in trockenen, steinigen Gebieten mit Akazien, Euphorbien und Wacholdergebüsch. In kleineren Gruppen sucht er in Bäumen nach Früchten, Beeren, Blattknospen, Trieben, Sämereien und Baumrinde. Sein Gelege von vier bis fünf Eiern brütet er in einer Baum- oder alten Spechthöhle aus. Das Nistmaterial trägt er dabei auf eine besondere Art zum Nest: Er klemmt es ins Rückengefieder ein.
Fortsetzung: Allerlei Wissenswertes über unsere Ziervögel